14. Oktober 2013

Trend zu weniger OPs: Brüche und Fehlstellungen bei Kleinkindern brauchen oft kein Skalpell

Viele Knochenbrüche können ganz ohne Skalpell heilen.

Das berichtet das Wissenschaftsportal Innovations Report. Gerade bei sehr jungen Patienten setzen die Orthopäden demnach möglichst auf Knochenschienen und die Selbstheilungskräfte der Knochen. Die häufigsten Brüche bei Kindern passierten an langen Röhrenknochen. Wenn diese sich nicht oder nur wenig verformt hätten, sei eine Operation meist unnötig, erklärt ein Experte für Kindertraumatologie.

Dieselbe Entwicklung sehen Mediziner bei Fehlstellungen wie Hüftdysplasie oder Klumpfuß - auch hier seien die Korrekturchancen mit einer Schiene und entsprechender Gymnastik inzwischen so gut, dass meist auf Operationen verzichtet werden könne. Allerdings muss die Fehlstellung dafür möglichst früh erkannt werden.

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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)