14. Oktober 2013
Die USA stecken in einer Journalismus-Krise.
Das sagte der Berliner Professor für US-Innenpolitik Christian Lammert im Deutschlandradio Kultur. Den meisten Zeitungen in den USA fehle heute das Geld für Korrespondenten mit guten Kontakten. Außerdem herrsche eine schreckliche Atmosphäre zwischen Behörden- und Medienvertretern.
Für das Weiße Haus sei es immer wichtiger geworden, die eigene Informationspolitik zu kontrollieren. Zur Abschreckung gebe es drakonische Strafen, falls in den Behörden jemand Kontakt zur Presse aufnimmt. Hinzu kommt laut Lammert, dass das Land ideologisch gespalten ist.
Zuletzt hatte es auch Kritik an US-Präsident Barack Obama gegeben. Das "Komitee zum Schutz von Journalisten" warf ihm eine "beispiellose Behinderung" der Medien vor.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)