15. Oktober 2013

Musikmachen beim Sport für mehr Muskeln und Glückshormone

Über Musikhören beim Sportmachen streiten sich die Geister - manche mögen die Ablenkung, andere wollen lieber mal die Gedanken schweifen lassen.

Vielleicht wäre Musikmachen beim Sport für sie eine Alternative - Neurologen der Uni Leipzig haben herausgefunden, dass das Training leichter fällt und effektiver ist, wenn man mit dem Trainingsgerät Musik macht.

Die Wissenschaftler haben verschiedene Sportgeräte so verändert, dass sie beim Benutzen Töne erzeugten. Der Studie zufolge hat das gleich mehrere positive Effekte: Zum einen fanden die Sportler das Training nicht so anstrengend. Zum anderen wurden die Muskeln offenbar effektiver genutzt, weil in der emotionaleren Situation weniger Gegenmuskeln involviert sind. Außerdem schreiben die Forscher, dass durch das Musikmachen viele Glückshormone ausgeschüttet werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)