15. Oktober 2013

Blackberry versucht mit Werbung aus der Krise zu kommen

Schlechte Presse ist schlecht fürs Geschäft.

Der Smartphone-Hersteller Blackberry weiß sich offenbar nicht anders zu helfen, als in großen Zeitungsanzeigen um Vertrauen zu werben. Die Zeitungsseiten - heute unter anderem in der "Frankfurter Allgemeinen" und in der "Süddeutschen Zeitung" - sind dabei weniger Werbemotiv als ein Brief an die Kunden. Blackberry versucht darin unter anderem, auf die Stärken und die Sicherheit seiner Telefone hinzuweisen. Ein Grund ist wohl, dass Blackberry-Kunden angeblich abwarten. So soll zum Beispiel eine große US-Bank zögern, ein neues Betriebssytem zu kaufen.

Blackberry ist angeschlagen und machte in den vergangenen Wochen mehr durch Übernahmeangebote als durch neue Technik Schlagzeilen. Das Unternehmen aus Kanada hat in den vergangenen drei Monaten fast eine Milliarde Dollar Minus gemacht, rund 40 Prozent der Beschäftigten sollen gehen. Als Grund für die Krise gilt, dass Blackberry den Anschluss an die Konkurrenz verpasst hat.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)