15. Oktober 2013
Nach Einschätzung der EU-Umweltagentur atmet in der Europäischen Union fast jeder Stadtbewohner gefährlich verschmutzte Luft.
Zwar sei der Ausstoß von Feinstaubpartikeln von 2002 bis 2011 europaweit um rund 15 Prozent zurückgegangen, gemessen an den strengen Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation WHO waren dennoch rund 90 Prozent der Städter einer zu hohen Belastung mit Feinstaubpartikeln ausgesetzt. Das steht im Bericht über die Luftqualität, den die EU-Umweltagentur heute vorgelegt hat.
Das Problem ist: Die WHO-Grenzwerte sind nicht bindend. Die verpflichtenden Grenzwerte der EU sind deutlich weniger streng. Ihnen zufolge wäre nur jeder dritte Städter betroffen. Die EU-Umweltagentur und mehrere Umweltverbände fordern deshalb eine Verschärfung der Grenzwerte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)