16. Oktober 2013
Die Weltmeere befinden sich in der Abwärtsspirale.
Und die verläuft schneller als bisher gedacht. So könnte man das Ergebnis einer Studie zusammenfassen, die Forscher der Universität Hawaii veröffentlicht haben. Sie schreiben, dass der Klimawandel sich bis 2100 in so gut wie allen Ozeanregionen stark ausgewirkt haben wird. Das Wasser wird laut den Klimaforschern nicht nur wärmer, sondern auch saurer und sauerstoffärmer. Regional werde es aber Unterschiede geben. So werde das Wasser in den tropischen Regionen weniger schnell saurer, und in den gemäßigten Zonen sei der Temperaturanstieg geringer. Besser werde es nur in einem sehr kleinen Teil der Meere, vor allem in den Polarregionen. Dort wird der Studie zufolge das Wasser sauerstoffreicher und es entsteht mehr Biomasse.
Die Veränderungen würden die Nahrungsketten und letztlich das Leben von Millionen von Menschen betreffen, die am oder vom Meer leben. Die Wissenschaftler schätzen, dass davon mehr als 500 Millionen der ärmsten Menschen der Welt betroffen sein werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)