16. Oktober 2013
Frosch-Schenkel gelten vor allem in Frankreich als Delikatesse.
Aber offenbar wusste man sie auch in England schon seit mehreren tausend Jahren zu schätzen. Das legen Ausgrabungen in der Grafschaft Wiltshire nahe. Wie die Zeitung "The Guardian" berichtet, haben Forscher der Universität Buckingham Überreste von Frosch-Schenkeln, Wild und Haselnüssen aus der Zeit um 7.000 vor Christus entdeckt. Der Speiseplan der damaligen Siedler sei offenbar recht ausgewogen und abwechslungsreich gewesen.
Die Funde stammen aus Überresten einer Siedlung in der Nähe der Grabanlage von Stonehenge. Möglicherweise sei es der älteste dauerhaft besiedelte Ort in Großbritannien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)