16. Oktober 2013

Fortschritte im Kampf gegen Makuladegeneration

Bei der Best-Krankheit verlieren die Patienten im Laufe des Lebens ihr Augenlicht.

Schuld ist ein kaputtes Gen, das die Netzhaut verändert. Ein Gegenmittel gibt es bis jetzt nicht. Die Fachzeitschrift "PLOS ONE" berichtet aber von Fortschritten bei einer Gentherapie. Wissenschaftler aus den USA haben sie an Hunden getestet, die eine ähnliche Krankheit entwickeln können wie der Mensch.

Die Wissenschaftler schleusten eine Kopie des gesunden Gens in die Netzhaut der Tiere. Um zu sehen, ob der Körper es aufnimmt, hatten sie es vorher mit einem grün-leuchtenden Protein markiert. Tatsächlich wurde das Gen abgelesen und blieb über sechs Monate im Auge aktiv. Das ist nach Ansicht der Wissenschaftler ein gutes Zeichen dafür, dass eine Therapie nachhaltig sein könnte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)