16. Oktober 2013

Software soll Menschen mit Schlafstörungen helfen

Guter Schlaf lässt sich offenbar programmieren.

Jedenfalls legt das eine Studie von Medizinern der Ruhr-Uni Bochum und des Herzzentrums in Bad Oeynhausen nahe. Sie haben eine Methode entwickelt, bei der eine Computer-Software dafür sorgt, dass Patienten keine Atemaussetzer beim Schlafen haben.

Dabei wird mit einer Elektrode in einer Vene vor der Wirbelsäule die Atmung gemessen und kontrolliert. Bei Aussetzern kommt eine zweite Elektrode nahe des Zwerchfells zum Einsatz. Mit einem leichten elektrischen Impuls an den Zwerchfellnerv aktiviert sie die Atmung wieder.

Die Methode soll Menschen helfen, die an einer Schlafapnoe leiden. Das sind Atemstillstände im Schlaf durch eine Verengung der Atemwege. Patienten mit dieser Krankheit haben oft Probleme mit den Herzfunktionen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)