16. Oktober 2013

Begrüungsgeld: CDU in Sachsen-Anhalt will Fachkräfte anlocken

Die CDU in Sachsen-Anhalt will das Begrüßungsgeld wieder aufleben lassen.

Nicht für DDR-Bürger, versteht sich, sondern für Fachkräfte. Ingenieure, Handwerker und Pflegekräfte, die nach Sachsen-Anhalt ziehen und dort eine Familie gründen wollen, sollen nach dem Willen der CDU einen Zuschuss zum Umzug bekommen. Von den Plänen muss die Fraktion allerdings erst noch ihren Koalitionspartner SPD überzeugen.

Das Begrüßungsgeld für Fachkräfte soll laut CDU-Landesfraktionschef André Schröder bei rund tausend Euro liegen. Die gleichnamige Unterstützung zu DDR-Zeiten war deutlich niedriger. Die Bundesrepublik zahlte Einreisenden aus der DDR zuerst 30 DM, später dann 100. Nach der Wende 1989 gab die BRD an die vier Milliarden DM Begrüßungsgeld aus.

Das Programm war ins Leben gerufen worden, um DDR-Bürgern die Einreise in die BRD zu erleichtern. Sie durften damals bei ihrer Ausreise nur 70 Mark mit über die Grenze nehmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)