16. Oktober 2013
Schlechte Zeiten für Perlen-Fälscher.
Wissenschaftlern von der ETH Zürich ist es gelungen, die DNA von Perlen zu isolieren. Dadurch konnten sie die Art der Austern bestimmen, die die Perlen produziert hatten. Das Verfahren, das die Schweizer Forscher in der Fachzeitschrift PloS ONE beschreiben, zerstört die teuren Schmuckstücke nicht. Das Team holte aus bereits bestehenden Bohrlöchern kleinste Materialmengen aus dem Inneren.
In einem zweiten Forschungsprojekt untersuchten die Wissenschaftler das Alter von Perlen mittels der Radiocarbon-Methode. Tatsächlich ließ sich das Alter der Perlen mit dem auch von Archäologen verwendeten Verfahren eingrenzen. Damit lässt sich nun feststellen, ob ein Schmuckstück wirklich antik ist, oder ob es sich um eine moderne Fälschung handelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)