16. Oktober 2013
Es war eine Riesenknall.
Als vor acht Monaten ein Meteorit über der russischen Stadt Tscheljabinsk explodierte. Durch die Druckwelle wurden zahlreiche Gebäude beschädigt und 1.200 Menschen verletzt.
Jetzt haben russische Wissenschaftler möglicherweise Überreste des Meteoriten gefunden. Sie haben einen 1,5 Meter langen Gesteinsbrocken aus dem Tschebarkul-See geborgen. Beim Versuch, ihn zu wiegen, gingen der Riesenstein und die Waage zu Bruch. Die Forscher gehen aber davon aus, dass er mindestens 600 Kilo schwer ist.
Nun muss noch geklärt werden, ob es sich bei dem Felsbrocken tatsächlich um einen Teil des Meteoriten handelt. Das könne noch eine Weile dauern, so die Wissenschaftler. Von zwölf ähnlichen Funden stammten bisher nur vier tatsächlich aus dem Weltall.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)