17. Oktober 2013
Ein Nervensystem, das 520 Millionen Jahre alt ist.
Das haben US-Forscher jetzt nach eigenen Angaben entdeckt. Und zwar bei einem nur drei Zentimeter langen versteinerten Meerestierchen. Die Wissenschaftler der Universität Arizona und des Londoner Museum für Naturgeschichte fanden das Fossil in der chinesischen Region Yunann in einer Schieferschicht.
Wie sie im Fachmagazin "Nature" schreiben, hatte das Tierchen einen länglichen Körper mit Fangarmen, die es vermutlich zum Schwimmen nutzte, außerdem eine Wirbelsäule, Augen und ein Gehirn. Vorzeitliche Gliederfüßler hatten den Forschern zufolge also bereits ein zentrales Nervensystem, das dem heutiger Krabben und Skorpione ähnlich ist.
Per Computertomographie wurde eine dreidimensionale Aufnahme des Meerestierchens erstellt. Sie soll jetzt genauer untersucht und sowohl mit noch lebenden als auch bereits ausgestorbenen Arten verglichen werden.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)