17. Oktober 2013
Fünfzehn Jahre Gefängnis - so lautet das Urteil gegen einen Elfenbeinjäger in Zimbabwe.
Der Mann soll in Hwange, dem größten Nationalpark des Landes, Elefanten mit Zyanid vergiftet haben, um leichter an die Stoßzähne zu kommen. Die Polizei hat bei dem Mann sowohl das Gift, als auch Elfenbein gefunden.
In Hwange wurden innerhalb eines Monats mindestens 100 Elefanten wegen ihrer Stoßzähne vergiftet. Die Parkbehörden gehen davon aus, dass die Wilderer aus den benachbarten Dörfern stammen, weil die Menschen dort die Elefanten als Bedrohung sehen. Die Polizei hat den Bewohnern jetzt eine Frist gesetzt: Bis Ende Oktober müssen alle Giftvorräte abgegeben werden - wer danach noch Zyanid besitzt, soll festgenommen werden.
In Zimbabwe gibt es noch etwa 120.000 Elefanten - die von Wilderern gejagt werden. Der illegale Elfenbeinhandel in Afrika bringt pro Jahr zwischen 7 und 10 Milliarden Dollar Gewinn.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)