17. Oktober 2013

Künstliche Befruchtung in fünf Minuten: Neue Methode soll günstiger und besser sein

Es reicht eine Mittagspause, um Schwanger zu werden - auch mit einer künstlichen Befruchtung.

US-Forscher haben eine neue Methode der In-Vitro-Fertilisation - kurz IVF - vorgestellt, die aus ihrer Sicht viele Vorteile hat. Der Eingriff geht schneller, er ist günstiger und die Frauen leiden weniger unter Nebenwirkungen.

Bei der IVF bekommen Frauen Hormone, damit in den Eierstöcken mehrere Eier reifen. Bei der neuen Mini-IVF ist laut den Forschern die Hormon-Dosis geringer, dafür wird sie aber ein paar Tage länger verabreicht. Die Entnahme der Eier dauere nur fünf Minuten, eine Narkose sei nicht nötig. Normalerweise müssten Frauen mindestens einen halben Tag für die Operation einplanen.

Die Wissenschaftler haben die Methode bei 500 Patientinnen getestet. Die Erfolgsrate sei höher gewesen als bei der herkömmlichen IVF, besonders bei Frauen über 40.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)