17. Oktober 2013

Dallasaurus war doch anders als gedacht

Da schaut man mal genauer hin und schon werden alle bisherigen Erkenntnisse auf den Kopf gestellt!

Das ist Forschern der Uni Bonn passiert. Sie haben mit Kollegen aus Frankreich, Schweden und den USA die Knochen eines Wassersauriers genauer analysiert. Dabei stellten sie fest, dass der Dallasaurus viel größer war als gedacht. Denn alle heute bekannten Fossilienfunde stammten von Jungtieren. Der Dallasaurus war also wohl nicht anderthalb Meter, sondern bis zu sechs Meter lang. Damit verliert er auch seinen Status als einer der kleinsten bekannten Wassersaurier.

Und noch etwas fanden die Forscher heraus. Der Dallasaurus hatte einen merkwürdigen Knochenmix. Seine Rippen und Oberschenkelknochen waren innen hohl wie bei Tieren am Land, seine Wirbel dagegen porös wie die von Wasserbewohnern. Und die Oberarmknochen waren keins von beidem, sondern sehr kompakt gebaut. Damit konnte der Dallasaurus nach Ansicht der Forscher gut schwimmen - auch da hatte man vorher das Gegenteil angenommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)