17. Oktober 2013
Werbung und Journalismus muss der Leser auseinanderhalten können.
Das ist in Deutschland in den Landespressegesetzen geregelt. Und der Europäische Gerichtshof hat es in einem Urteil gerade bestätigt. Er sagt: Wenn ein EU-Staat Zeitungen und Zeitschriften in seinem Land verpflichtet, gesponserte Artikel mit dem Zusatz "Anzeige" zu kennzeichen, ist das rechtens. Es gebe keine europäische Vorschrift, darum seien die Mitgliedsstaaten selbst zuständig.
Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen dem "Stuttgarter Wochenblatt" und dem Anzeigenblatt "Good News". Das soll Artikel veröffentlicht haben, ohne klarzustellen, dass sie von einem Unternehmen bezahlt worden waren. Das "Stuttgarter Wochenblatt" sah darin einen Verstoß gegen das Landespressegesetz.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)