18. Oktober 2013
Schlechte Nachrichten für Eltern, Schichtarbeiter und die Bundeskanzlerin:
Wer wenig schläft, hat viel Müll im Hirn.
Das haben Forscher aus den USA an Mäusen festgestellt. Im Magazin "Science" schreiben sie aber: Die Erkenntnis lässt sich durchaus auch auf uns Menschen übertragen.
Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirne von schlafenden und wachen Mäusen mit bildgebenden Verfahren. Das Ergebnis: Das Mäusehirn und damit auch das menschliche hat eine Art Mülltrennsystem. Und das funktioniert wie das Lymphsystem im restlichen Körper, jenseits der Blut-Hirn-Schranke: Die Lymphen filtern Zellmüll aus dem Gewebe und schicken ihn direkt zur Leber. Schlafen wir, klappt dieser Transport besser. Heißt also auch: Je mehr wir schlafen, desto mehr Müll wird aus unserem Kopf entsorgt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)