18. Oktober 2013

Japanische Tourismusbehörde trackt Besucher

Wer als Tourist nach Japan fährt, sollte sich überlegen, ob er sein Handy die ganze Zeit anlässt.

Die japanische Tourismusbehörde will nämlich künftig Bewegungsprofile nutzen, um mehr über die Besucher des Landes zu erfahren. Und dafür sollen die über das Mobilfunkgerät geortet werden. Was den Datenschutz angeht, sind die Behördenmitarbeiter relativ entspannt. Man könne beruhigt sein, persönliche Informationen wie Name, Adresse und Geschlecht würden entfernt.

Die Positionsdaten werden an bestimmten touristischen Hotspots wie zum Beispiel dem Mount Fuji erhoben. Bisher hat die Behörde mit Fragebögen gearbeitet, war damit aber nicht zufrieden. Sie bemängelt, dass man zum Beispiel nicht erfährt, wie die Besucher von den Sehenswürdigkeiten zu ihren Unterkünften kommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)