18. Oktober 2013
Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht - den Yeti?
Darüber zerbrechen sich Wissenschaftler seit langem den Kopf. Jetzt will der britische Genforscher Bryan Sykes dem Rätsel auf die Spur gekommen sein. Er hat von Menschen, die den Yeti angeblich gesehen haben, Haar- und Gewebeproben von diesem erhalten.
Die daraus gewonnene DNA verglich er mit einer Tierdatenbank. Ergebnis: Der vermeintliche Yeti hat viel gemeinsam mit den Vorfahren der heutigen Eisbären. Der genetische Fingerabdruck glich dem eines norwegischen Polarbären, der vor rund 40.000 Jahren gelebt hat.
Genforscher Sykes vermutet, dass der Yeti womöglich ein Hybrid sein könnte, also eine Art Kreuzung. Seine Ergebnisse sind aber noch nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften eröffentlicht worden.
Der Yeti, auch Schneemensch genannt, kommt in vielen Fabeln vor, er wird als sehr groß und behaart beschrieben und soll große Fußstapfen hinterlassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)