18. Oktober 2013
"Die Fallhöhe ist höher, wenn man sich so hoch auf einen Baum setzt, wie wir das gerne tun."
Dass sagt die Chefredakteurin der "taz", Ines Pohl, im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" und räumt damit journalistische Fehler ein. Der Abdruck eines Interviews mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler im September ohne seine Antworten sei falsch gewesen. Pohl hatte das damals damit verteidigt, dass das Interview von der FDP-Pressestelle nicht freigegeben worden war. In dem Interview ging es auch um Rassismus. Mit dem Duktus dazu war die FDP nicht einverstanden.
Außerdem verriet Pohl, dass die "taz" in ihrer Redaktion eine Quote für Journalisten mit Migrationshintergrund einführen will. Im Moment liegt ihr Anteil bei drei Prozent, er soll in den nächsten Jahren auf 20 steigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)