18. Oktober 2013
Netzgeräte versorgen Fernseher, Computer, HiFi-Anlage oder andere technische Geräte mit Strom - und machen das nicht immer besonders effizient:
Drei bis sechs Prozent des Stromes gehen allein in den Spulen oder Transformatoren der Netzgeräte verloren. Deshalb arbeiten Forscher der Universität Erlangen daran, sie effizienter zu machen. Dazu haben sie optimierte Hochfrequenzlitzen und Wicklungen vorgestellt, die einen möglichst geringen Stromverlust verursachen. Als Litzen bezeichnet man in der Elektrotechnik viele kleine dünne Einzeldrähte, die zu einem etwas dickeren Draht verdreht und dann als Kabel isoliert werden. Entscheidend bei der Effizienz der Leitfähigkeit ist, wie die Drähte miteinander verwoben sind. Mit den optimierten Netzteilen könnten in Deutschland jährlich 50 Millionen Kilowattstunden Strom gespart werden - das entspricht ungefähr dem, was 12.500 Vierpersonenhaushalte verbrauchen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)