19. Oktober 2013

Snowden: Veraltete Software ermöglichte Datenzugang

Der US-Geheimdienst NSA hätten die Snowden-Affäre womöglich mit einem Software-Update verhindern können.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass in den Büros auf Hawaii, in denen Edward Snowden gearbeitet hatte, nicht die neueste Sicherheitssoftware installiert gewesen sei. Daher fehlte ein Update, dass eigentlich erkennen sollte, wenn Mitarbeiter große Datenmengen oder geheime Dokumente herunterladen. Der NSA-Standort auf Hawaii war erst Anfang 2012 eingerichtet worden.

Snowden hatte dort als Systemadministrator zehntausende streng geheime Dokumente der NSA heruntergeladen und sie der Presse zugespielt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)