21. Oktober 2013
Die Tierhaltung hat bei Klimaschützern keinen guten Ruf - zum Beispiel, weil Rinder oder Schafe beim Rülpsen und Pupsen viel Treibhausgas produzieren und zur Erderwärmung beitragen.
Wissenschaftler aus argentinischen Instituts für Agrartechnik wollen sich genau das zunutze machen. Sie haben nach eigenen Angaben eine Technik entwickelt, mit der sie aus den Verdauungsgase von Rindern Brennstoff machen. Dazu wird das Methan aus der Mischung von den übrigen Gasen getrennt. Unter Druck sei es dann genauso gut wie Erdgas.
Die Wissenschaftler geben zu, dass diese Methode bis jetzt noch ein bisschen aufwendig sei. Aber, wenn in einigen Jahrzenten fossile Brennstoffe zur Neige gingen, könne sie eine Alternative sein.
Argentinien ist einer der Hauptlieferanten für Rindfleisch weltweit. Die Gase, die die Tiere ausscheiden, machen nach Angaben der Wissenschaftler etwa ein Drittel von Argentiniens Treibhausgasen aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)