21. Oktober 2013
Damit Felder nicht überdüngt werden, müssen Landwirte regelmäßig Bodenproben nehmen.
Bis jetzt werden die in Labors analysiert. Das Ergebnis kommt einige Tage später. Forscher der Uni Bremen und der Technischen Universität Wien haben einen Chip entwickelt, mit dem das viel schneller gehen soll.
Die Landwirte geben etwas Erde von ihrem Feld in den Chip. Innen gibt es einen kleinen Kanal. Je nach dem, wie schnell die einzelnen Stoffe von einem Ende zum anderen gelangen, lässt sich bestimmen, um welche Nährstoffe es sich handelt. Das ganze funktioniert über ein elektrisches Feld im Chip. Die Nährstoffe liegen als Ionen vor. Je stärker sie geladen sind, desto schneller wandern sie durch den Kanal.
Aufschreiben braucht sich der Landwirt die Ergebnisse nicht. Alles wird in eine Zentrale gefunkt. Mithilfe eines Computers könnten die Maschinen dann in Zukunft sogar selbst einstellen, wie viel Dünger sie aufs Feld streuen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)