21. Oktober 2013
Bis zu 40 Prozent der Landoberfläche sind Savannen.
Vor Millionen von Jahren war das anders. Damals gab es auf der ganzen Erde viel Wald. Forscher des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften der Uni Bremen haben untersucht, wie es zu dem Wandel kam.
Dazu haben sie einen Bohrkern mit Sedimenten aus der südafrikanischen Kalahari untersucht. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Brände deren Entstehung begünstigt haben. In den sieben bis sechs Millionen Jahre alten Sedimenten des Bohrkerns fanden sie nämlich viele Kohlepartikel - Zeichen für Feuer.
Ihre Theorie: Während im Sommer in der Kalahari ursprünglich viel Grün wuchs, trocknete bis zum Ende des Winters alles aus. Dann genügte ein Blitzschlag, um alles in Brand zu setzen. Danach wuchsen vor allem Gräser schnell wieder nach und langsam entwickelte sich die Landschaft zu einer Steppe. Auch für andere Gegenden Afrikas sind solche Mechanismen nach Angaben der Forscher belegt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)