21. Oktober 2013

Schweiz: Kampagne gegen das Verschicken erotischer Fotos im Internet gestartet

Immer mehr Jugendliche versenden erotische Fotos von sich per Handy - und unterschätzen dabei die Folgen.

In der Schweiz wurde deswegen eine landesweite Kampagne gegen das sogenannte "Sexting" gestartet. Die Stiftung "Pro Juventute" warnte zum Auftakt in Zürich, das Verschicken oder Hochladen von Nacktaufnahmen in sozialen Netzwerken berge erhebliche Gefahren. Unter dem Motto "Sexting kann dich berühmt machen. Auch, wenn Du es gar nicht willst", bietet die Stiftung daher ab sofort Hilfe an.

Der schweizer Kinder- und Jugendpsychologe Urs Kiener erklärte, der Missbrauch von intimen Fotos und Videos sei eine der schlimmsten Formen des Cyber-Mobbings. Wenn intime Fotos im Netz kursierten, fühlten sich Jugendliche oft hilflos und verzweifelt. Einer Umfrage von "Pro Juventute" zufolge haben sechs Prozent der befragten Jugendlichen bereits einmal erotische Aufnahmen von sich selbst verschickt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)