22. Oktober 2013
Forscher der Universität Rostock sprechen von einem großen Erfolg für die Krebsforschung.
Sie haben neue Erkenntnisse darüber, warum sich Metastasen im Körper bilden. Ihren Untersuchungen zufolge ist dafür ein bestimmtes Protein verantwortlich. Es heißt DNp73. Die Wissenschaftler führten Tests mit Hautkrebsproben durch. Sie entdeckten, dass in aggressiven Krebszellen eine besonders hohe Konzentration dieses Proteins vorkommt. Wenn die Forscher die Bildung des Proteins in Krebszellen unterdrückten, verloren sie ihren bösartigen Charakter.
Ihre Erkenntnisse haben die Wissenschaftler in der US-Fachzeitschrift "Cancer Cell" veröffentlicht. Sie erhoffen sich, dass Tumore jetzt noch früher erkannt und fortgeschrittene Krebserkrankungen besser bekämpft werden können.
Die meisten Krebspatienten sterben den Forschern zufolge an Metastasen und nicht am Ursprungstumor.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)