22. Oktober 2013
Dünger soll Pflanzen helfen zu wachsen.
Aber ein Teil der eingesetzten Stoffe bleibt nicht auf dem Feld, sondern gelangt in den Wasserkreislauf. Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, drängen Ökologen deshalb immer wieder darauf, den Einsatz von Kunstdünger zu begrenzen. Der sorge nämlich mit dafür, dass Gewisser kippen. Die "SZ" schreibt auch über eine neue Studie von Geowissenschaftlern. Die hätten nachgewiesen, dass der Eintrag von Dünger auf Feldern über Jahrzehnte nachwirke. Die Forscher werteten einen Langzeitversuch aus. Vor 30 Jahren wurde Stickstoffdünger so ausgebracht und markiert, dass er bis heute nachverfolgt werden konnte. Ergebnis: Bis zu 15 Prozent des mineralischen Düngers waren noch im Boden gespeichert. Und bis zu zwölf Prozent waren ins Grundwasser geraten. Dieser Prozess werde sich noch Jahrzehnte fortsetzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)