22. Oktober 2013
Nichts ist so gut fürs Baby wie Muttermilch -
so oder so ähnlich ist es immer wieder zu lesen. Doch was machen Mütter, die nicht stillen können oder nicht wollen? Sie können ihrem Baby Muttermilch aus dem Internet besorgen. Neben einer offiziellen Milchbank gibt es in den USA auch Plattformen, auf denen Muttermilch privat angeboten und verkauft wird. Wissenschaftler haben jetzt 101 Proben untersucht und festgestellt: Die Qualität ist oft schlecht. Dreiviertel der Proben waren mit Bakterien wie E-Coli verunreinigt. In der Fachzeitschrift "Pediatrics" schreiben die Autoren, dass solche Milch für Säuglinge gefährlich sein kann.
100 Gramm der Milch kosten auf Plattformen wie "Only the Breast" oder "Eats on Feets" zwischen drei und sechs Dollar. Bei einer offiziellen Milchbank liegen die Preise deutlich höher.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)