22. Oktober 2013
Einzeln mögen Kaninchen niedlich sein, aber 16.000 von ihnen können für Probleme sorgen.
Vor allem, wenn sie sich auf einer nur zehn Quadratkilometer großen Insel befinden. Auf der schottischen Insel Canna buddeln die Kaninchen Gänge und Höhlen und sollen so einen Erdrutsch verursacht haben. Auch vor dem Friedhof machen sie nicht halt und holen Skelette aus der Erde. Den zwölf Bewohnern auf Canna reicht es jetzt. Winnie MacKinnon sagte der Zeitung "The Times", dass sie gar nicht so viel Pie mit Kaninchenfleisch essen könnten, um alle Tiere zu beseitigen.
Eine Sprecherin der Nationalen Naturschutzorganisation erklärte, dass die Kaninchenpopulation bis Weihnachten unter Kontrolle sein soll. Dafür müsse ein Großteil der Tiere abgeschossen werden.
Die Insel Canna hat nicht zum ersten Mal mit einer Plage zu kämpfen. Bis 2008 wurden 10.000 Ratten getötet, die die Vogelkolonie auf der Insel bedrohten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)