22. Oktober 2013

Stadt-Hitze könnte tausende Häuser beheizen

In der Stadt ist es immer wärmer als in der dünn besiedelten Umgebung.

Siedlungen, Verkehr und Industrie sorgen mit ihrer Abwärme dafür - viele versiegelte Flächen und weniger Pflanzen verhindern außerdem einen Kühleffekt.

Wie "Wissenschaft aktuell" berichtet, haben Forscher vom Institut für angewandte Geowissenschaften in Karlsruhe die urbanen Hitzeinseln im Boden ihrer Stadt untersucht. Und sie schlagen vor, diese Hitze mit Wärmepumpen zu nutzen, statt sie verpuffen zu lassen.

In den letzten Jahrzehnten sei die Wärmstromdichte so gestiegen, dass man aktuell mindestens 18.000 Häuser in Karlsruhe mit der Bodenhitze im Winter beheizen und mit entsprechender Technik im Sommer abkühlen könne.

Die Ausnutzung der Bodenwärme senke den Energieverbrauch, damit den Treibhausgas-Ausstoß, was wiederum einer weiteren Aufheizung der Städte entgegenwirke.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)