22. Oktober 2013
Im Islam gelten Hunde als unrein. Deswegen ist Gassi gehen mit Hunden im Iran verboten.
Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, gehen trotzdem immer mehr Iraner in der Öffentlichkeit mit ihren Hunden spazieren. Nach Ansicht von Beobachtern wollen sie damit die Regierung provozieren. Dem Bericht zufolge ist die Hundehaltung vor allem bei gut verdienenden Städtern beliebt. Vor drei Jahren hatte die Regierung die Gesetze verschärft. Danach müssen Herrchen und Frauchen, die mit ihren Hunden Gassi gehen, bis umgerechnet 370 Euro Strafe zahlen, die Hunde werden beschlagnahmt.
Das hat der Beliebtheit von Hunden im Iran aber offenbar keinen Abbruch getan.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)