22. Oktober 2013
Starbucks ist den Chinesen zu teuer.
Staatliche Medien werfen der weltgrößten Kaffeehaus-Kette vor, die Kunden in China übermäßig zu belasten. Ein Fernsehsender rechnet vor: ein mittlerer Milchkaffee koste in Peking umgerechnet gut 4,40 Dollar, ein Drittel mehr als in Chicago. Dadurch treibe Starbucks die Gewinnmarge in die Höhe.
Das Unternehmen weist das zurück. Die Kosten in China, etwa für Milch und Ladenmieten seien höher. Außerdem müsse Starbucks wesentlich mehr Geld für Personalschulungen ausgeben. Die Gewinnmargen würden sich nicht von denen in den USA unterscheiden.
In China werden ausländische Unternehmen häufig in staatlichen Medien kritisiert. Auch Apple musste sich beispielsweise überhöhte Preise vorwerfen lassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)