22. Oktober 2013
Die Wildkatze macht sich nicht mehr ganz so rar.
In Nordrhein-Westfalen breiten sich die scheuen Tiere weiter aus. In Ostwestfalen ist ein Projekt zur Erfassung der Wildkatze vorgestellt worden. Auf einem Gebiet von 15.000 Hektar wurden gut 30 Tiere nachgewiesen. Damit es keine Verwechslungen mit Hauskatzen gab, wurden Katzenhaare mit Gentests überprüft.
Das untersuchte Gebiet liegt im ostwestfälischen Eggegebirge. Es erfüllt eine wichtige Funktion als Korridor zwischen den Wildkatzengebieten Harz und Eifel.
Die Wildkatze sieht einer wildfarbenen Hauskatze ähnlich. Besonders im Winterfell wirkt sie aber kräftiger. Neben Eifel und Harz gelten zum Beispiel auch der Kellerwald in Nordhessen, der Taunus oder der Pfälzerwald als Verbreitungsgebiete in Deutschland.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)