22. Oktober 2013
Was für viele in Westeuropa selbstverständlich ist, hat der Weltärztebund jetzt auch schwarz auf weiß bestätigt: Homosexualität ist keine Krankheit.
Das haben die Delegierten auf ihrer Generalversammlung in Brasilien klar gestellt. Sie lehnten damit Therapien zur Umorientierung von Schwulen und Lesben ab. Auch die Bundesärztekammer sagte noch einmal: Homosexualität sei keine Erkrankung und erfordere deshalb auch keine Heilung. Die Therapien wären nicht nur unwirksam, sie könnten sogar gesundheitliche Schäden anrichten. In Wirklichkeit sei die Diskriminierung von Lesben und Schwulen häufig Ursache für psychische und körperliche Leiden.
Der Weltärztebund wurde 1947 als Reaktion auf die Gräueltaten von Medizinern in der NS-Zeit gegründet. Er ist ein unabhängiger Zusammenschluss freier ärztlicher Berufsorganisationen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)