23. Oktober 2013
Probebohrungen und teure Technik könnten bei der Goldsuche bald der Vergangenheit angehören.
In Australien haben Forscher herausgefunden, dass ein Blick auf Eukalyptusbäume und Akazien helfen kann, verborgene Goldvorkommen zu finden. Denn wenn die Bäume auf solchen Lagerstätten wurzeln, dann transportieren sie Goldpartikel mit dem Wasser nach oben und reichern sie in ihren Ästen und Blättern an. Grund ist, dass die Bäume besonders tiefe Wurzeln haben. Um lange Trockenzeiten zu überstehen, gehen ihre Wurzeln bis in 40 Meter Tiefe, um an Wasser zu kommen. Treffen sie dabei auf Goldvorkommen, so nehmen die Bäume auch dies in winzigen Partikeln mit auf.
Die Wissenschaftler hatten für ihre Studie Bäume untersucht, von denen sie wussten, dass sie über einer Goldlagerstätte standen. Sie haben ihre Ergebnisse in einer Fachzeitschrift veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)