23. Oktober 2013

China: Zensur erreicht laut Studie auch internationale Medien

Der Arm der chinesischen Zensur ist lang.

Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der vom US-amerikanischen Kongress finanzierten Stiftung "National Endowment for Democracy". Demnach nutzt China sein wachsendes politisches Gewicht in der Welt, um internationale Medien von einer kritischen Berichterstattung abzuhalten. Die Studie verweist unter anderem auf die Einschränkungen für ausländische Journalisten, die aus China berichten. So werde Reportern der Zugang zu Informanten unter Umständen auch gewaltsam verwehrt. Wer kritisch berichte, müsse außerdem mit wirtschaftlichen Einbußen rechnen. Werbepartner oder Eigentümer von Medienorganisationen würden dabei subtil unter Druck gesetzt.

Eine Podiumsdiskussion zu dem Thema wird heute ab 20 Uhr unserer Zeit per Livestream übertragen. Den Link dazu findet ihr hier.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)