24. Oktober 2013

Ozonloch etwas kleiner als sonst

Zumindest wird es gerade nicht größer.

US-Klimaforscher haben mitgeteilt, dass das Ozonloch über dem Südpol in diesem Jahr etwas kleiner ausfällt als in den Vorjahren. Insgesamt sei es fast 21 Millionen Quadratkilometer groß - damit ist die Ausdehnung etwa sechs Prozent geringer als der Durchschnittswert der vergangenen Jahre.

Schuld daran ist das Wetter am Südpol: Wärmere Luft hat dazu geführt, dass es weniger stratosphärische Wolken in der Ozonschicht gab. In diesen Wolken wird das schützende Ozon von Chlor und Brom zerstört. Insgesamt seien die Messungen zwar ein gutes Zeichen, sagten die Forscher, ob das aber insgesamt eine Besserung sei, könnten sie noch nicht sagen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)