24. Oktober 2013

Glasklar: Das ist das "Harvard-Konzept"

Passend zu unserem heutigen Tagesthema "Verhandlungen" erklären wir, worum es sich beim "Harvard-Konzept" handelt:

Das sogenannte "Harvard-Konzept" ist eine auf die Sache bezogene Verhandlungsmethode. Durch sie sollen alle Verhandlungspartner ein gewinnbringendes Ergebnis erzielen, das möglichst lange Bestand hat und bei dem niemand benachteiligt wird.

Ein Beispiel:

Eine Mutter hat nur eine Orange, aber zwei Töchter, die sie beide haben wollen. Was kann die Mutter tun? Sie kann die Orange zerschneiden. Sie kann das Los entscheiden lassen. Die Töchter könnten darum kämpfen. In jedem Fall wären ein oder beide Kinder enttäuscht. Selbst bei einem Kompromiss, dem Teilen. Die Mutter fragt nun, warum die Töchter die Frucht haben wollen. Eine Tochter möchte Kuchen backen und braucht die Schale. Die andere möchte den Saft trinken.

Durch ihre Frage hat die Mutter den Fokus nur auf die Sache selbst gelenkt und dadurch für beide Kinder den größt möglichen Gewinn erzielt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)