24. Oktober 2013
Erst Apple, dann Starbucks und jetzt Samsung - wer in China Geld verdienen will, wird von den staatlichen Medien besonders kritisch beäugt.
Das Elektronik-Unternehmen Samsung musste sich nun laut der britischen "BBC" öffentlich entschuldigen, nachdem ein Bericht des Staatssenders CCTV aufgedeckt hatte, dass die Speicherchips bestimmter Handys nicht richtig funktionieren. Nun bietet das südkoreanische Unternehmen sieben Monate lang kostenfrei Reparaturen für die betroffenen Modelle an.
Mit den chinesischen Verbrauchern will es sich niemand verscherzen. Denn steigender Wohlstand macht das Land immer attraktiver für ausländische Firmen. Aber auch die kritische Berichterstattung nimmt zu: Erst Anfang der Woche geriet Starbucks ins Visier, weil die Kette für ihren Kaffee in China angeblich mehr Geld verlangt als in anderen Ländern.
Auch Apple musste im Frühjahr durch eine öffentliche Läuterung: Zwei Wochen lang hatte man den US-Amerikanern wegen ihrer Reparatur- und Garantiegebahren Arroganz und Gier vorgeworfen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)