24. Oktober 2013

Und keiner wei , wozu es gut ist ...

Dieses Gerät aus der physikalischen Sammlung eines Augsburger Gymnasiums gibt Rätsel auf.

Es stammt aus dem 19. Jahrhundert und die Gravur verrät, dass es in Wien hergestellt wurde. Allerdings wissen selbst studierte Physiker nicht, wozu es gut sein soll. So groß wie ein Schul-Mikroskop thront es auf vier Füßen. Es besitzt zwei Wasserwaagen, einen Winkelkranz, ein Objektiv, ein Pendel, zwei Spulen und einen Stromanschluss. Damit erinnert es an das erste Magnetometer, das Carl Friedrich Gauß 1832 entwickelt hat. Damit konnte man erstmals die Stärke von Magnetfeldern messen. Wie genau das jetzt entdeckte Gerät funktioniert, ist aber unklar. Deswegen hat das Gymnasium nun gemeinsam mit dem Deutschen Museum und der Akademie der Technikwissenschaften einen europaweiten Wettbewerb ausgerufen, der das Geheimnis lüften soll. Bis Ende des Jahres kann man Vorschläge einreichen, was es mit dem geheimnisvollen Fundstück auf sich haben könnte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)