24. Oktober 2013
Es klingt ein bisschen wie aus einem Horrorfilm: Giftige Spinnen überfallen eine Schule.
Im Westen Englands ist jetzt eine ganze Schule geschlossen worden, weil etliche sogenannte "Falsche Witwen" entdeckt worden waren. Diese Spinnenart ist in den 1870er Jahren von den Kanarischen Inseln nach England eingeschleppt worden. Die Schule in der Grafschaft Gloucestershire soll jetzt von Spezialisten desinfiziert werden.
Ein Biss der "Falschen Witwe" ist von den Schmerzen und der Schwellung vergleichbar mit einem Wespen- oder Bienen-Stich. Wirklich gefährlich ist der Biss nur in Einzelfällen - zum Beispiel für Allergiker. Die Boulevardpresse in England spricht trotzdem von "Killerspinnen" und bringt seit Wochen immer wieder Meldungen darüber. Experten beschwichtigen: Bei der "Falschen Witwe" würden nur die Weibchen beißen und auch nur, wenn sie sich bedroht fühlen.
Den Fachleuten zufolge ist die "Falsche Witwe" im Moment für den Menschen oft sichtbar, weil Paarungszeit ist. Außerdem suchten sie durch das kühlere Wetter Zuflucht in Gebäuden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)