24. Oktober 2013

Rassistische Schmährufe bei Fußball Champions League Spiel

Rassismus-Eklat in der Fußball Champions League.

"Zu viel ist zu viel. Wir müssen das stoppen" - das hat Fußballspieler Yaya Touré gefordert. Eigentlich hätte der Kapitän von Manchester City sich gestern freuen können - der englische Vizemeister gewann in der Champions League in Moskau. Die Freude wurde ihm aber ordentlich vermiest. Der Spieler aus der Elfenbeinküste wurde mit fremdenfeindlichen Schmährufen beleidigt. Zuschauer im Stadion machten Affenlaute. Der dunkelhäutige Touré erklärte, er sei enttäuscht und wütend. Der 30-Jährige forderte die UEFA auf, zu reagieren. Er schlug vor, dass die Zuschauer ein paar Spiele lang aus dem Moskauer Stadion verbannt werden könnten.

Im Mai hatte die UEFA angekündigt, dass bei rassistischen Vorfällen Stadien teilweise oder ganz für Fans gesperrt werden sollen. Auch in Italien haben ähnliche Vorfälle wie jetzt in Moskau schon für Aufregung gesorgt. Vor einigen Monaten unterbrach ein Schiedsrichter eine Partie zwischen dem AC Mailand und dem AS Rom.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)