24. Oktober 2013

Schlaganfälle treffen auch viele jüngere Menschen

Ein Schlaganfall trifft nicht nur alte Menschen.

Eine neue Analyse hat ergeben, dass die Zahl der Hirnschläge bei Menschen zwischen 20 und 64 innerhalb von 20 Jahren um ein Viertel angestiegen ist. Für die Untersuchung wurden mehr als 100 Studien ausgewertet. Noch immer trifft ein Schlaganfall vor allem Menschen, die älter sind als 64, allerdings machen jüngere Menschen mittlerweile ein Drittel aller Fälle aus.

Die Forscher untersuchten den Zeitraum von 1990 bis 2010. 2010 lag die Zahl der Schlaganfälle bei 16,9 Millionen. Fast sechs Millionen Menschen starben an den Folgen. Die Wissenschaftler warnen, dass sich die Zahl der Todesfälle in den kommenden 20 Jahren verdoppeln könnte.

Bei einem Schlaganfall wird das Gehirn plötzlich nicht mehr richtig durchblutet, entweder, weil Blut aus dem Gehirn austritt, oder weil Gefäße verstopft sind. Wird das Gehirn für eine längere Zeit nicht mit Blut, also Sauerstoff versorgt, gibt es bleibende Schäden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)