25. Oktober 2013

Neuer Dengue-Typ in Mittelamerika macht Gesundheitsbehörden Sorgen

Es wird umgangsprachlich "Knochenbrecherfieber" genannt, weil es die Gelenke angreift - das Dengue-Fieber.

In Mittelamerika grassiert zurzeit ein neuer Typ des Virus. Nach Angaben der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation OPS starben in diesem Jahr schon fast 50 Menschen an der Infektion, mehr als 94.000 erkrankten. Die Symptome ähneln einer starken Grippe, es kann aber auch zu inneren Blutungen kommen. Das Dengue-Fieber wird vor allem durch bestimmte Mücken übertragen und ist in feucht-tropischen Gebieten weit verbreitet. Nach Angaben eines OPS-Experten hat sich der neue Virustyp seit Juni sehr schnell ausgebreitet. Die Organisation spricht von der schlimmsten Dengue-Epidemie der letzten Jahre.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)