25. Oktober 2013
Passend zum Tagesthema "Vertrauensbruch" schauen wir uns in unserer Rubrik "Glasklar" an, was genau man unter riskante Vorleistung versteht.
Jemandem Vertrauen zu schenken wird in Partnerschaften und Beziehungen als "riskante Vorleistung" bezeichnet. Der Begriff wird in der Psychologie, aber auch in der Ökonomie genutzt. Gemeint ist, dass derjenige, der Vertrauen schenkt, damit ein Risiko eingeht, da er sich verwundbar macht.
Er gibt in bestimmten Punkten die Kontrolle ab und vertraut jemandem sich oder eine Sache an. Immer in der Hoffnung, dass dieser damit positiv umgeht.
Wer Vertrauen schenkt, riskiert aber auch die Gefahr eines Vertrauensbruchs. Er leistet also einen Vertrauensvorschuss - eine riskante Vorleistung - da er noch keine Gegenleistung bekommen hat und nicht sicher sein kann, dass sein Vertrauen nicht ausgenutzt wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)