25. Oktober 2013

Rassismus-Vorfall: Yaya Touré bringt WM-Boykott dunkelhäutiger Spieler 2018 in Russland ins Gespräch

Der Rassismus-Vorfall am Mittwoch in der Fußball Champions League könnte Auswirkungen auf die WM 2018 in Russland haben.

Mittelfeldspieler Yaya Touré aus der Elfenbeinküste hat einen möglichen Boykott aller afrikanischen Nationalspieler ins Gespräch gebracht. Touré sagte wörtlich: "Wenn wir uns nicht sicher fühlen, kommen wir nicht nach Russland."

Grund sind rassistische Ausrufe am Mittwochabend im Stadion in Moskau. Während des Champions League Spiels gegen ZSKA war Manchester Citys Touré mit rassistischen Schmährufen beleidigt worden. Zuschauer im Stadion machten außerdem Affenlaute.

Die Europäische Fußball-Union hat wegen des Vorfalls ein Verfahren gegen ZSKA Moskau eingeleitet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)