25. Oktober 2013
Fragt man einen Mann nach seinem Vorbild, nennen etwa 40 Prozent den eigenen Vater.
Frauen gaben zu 38 Prozent ihre Mutter an. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts im Auftrag des evangelischen Monatsmagazins "chrismon". Je jünger die befragten Männer waren, desto eher nannten sie den Vater als Idol. Bei den über 60-Jährigen erwärmte sich laut Umfrage nur noch ein Drittel für den Vater als Vorbild.
Weit abgeschlagen hinter den Eltern finden sich in der Erhebung die Großeltern. Nur acht Prozent der Befragten nannten die Oma als Vorbild, fünf Prozent den Opa. Ebenfalls fünf Prozent orientierte sich an berühmten Persönlichkeiten.
Und auch eine Kindheit ganz ohne Idol ist offenbar nicht ungewöhnlich. 13 Prozent der Männer und zehn Prozent der Frauen gaben an, in jungen Jahren überhaupt keine Vorbilder gehabt zu haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)