25. Oktober 2013
Die "elektronische Fußfessel" müssen einige Verurteilte tragen, die ihre Strafe schon abgesessen haben, oder andere, die aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden mussten.
In Deutschland werden seit 2011 rund 60 Straftäter mit dieser Technik überwacht. Jetzt wollen Tübinger Wissenschaftler erstmals die Anwendung und Funktionsweise der elektronischen Fußfessel bundesweit analysieren. Dazu sollen Akten aus der elektronischen Überwachung ausgewertet, aber auch Interviews mit Betroffenen geführt werden. Zusätzlich wollen die Forscher Gespräche mit Richtern, Bewährungshelfern und Polizisten führen. Ziel ist es, die Auswirkungen der Fußfessel besser einschätzen zu können, beziehungsweise herauszufinden, wo es Probleme gibt.
Das Forschungsprojekt wird vom Bundesjustizministerium unterstützt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)